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1. Herren - 2. Bundesliga!!!

Regionalliga Südwest, Herren:

Meister TCP ist ungeschlagen, attraktiv und gern gesehen

Regionalliga Südwest, Herren: TC Bad Schussenried - TC Palmengarten 3:6, Eintracht Frankfurt - TK GW Mannheim II 6:3, TC Doggenburg Stuttgart - TC Bad Homburg 3:6, TK GW Mannheim II - TC Bad Schussenried 4:5, Wiesbadener THC - TC Doggenburg 7:2, Eintracht Frankfurt - TC Bad Homburg 5:4.

Die Schlusstabelle: 1. TC Palmengarten (Meister, Aufsteiger) 6:0 Siege, 43:11 Matches, 2. Wiesbadener THC 5:1, 34:20, 3. Eintracht Frankfurt 4:2, 32:22, 4. TC Bad Homburg 2:4, 27:27, 5. TK GW Mannheim II 2:4, 22:32, 5. 6. TC Doggenburg 1:5, 16:38,  7. TC Bad Schussenried (Absteiger) 1:5, 15:39, 8. TVH Rüsselsheim (Absteiger) zurückgezogen.

 

Es ist vollbracht! Die Herren1 des TC Palmengarten sind ungeschlagen Meister der Regionalliga Südwest geworden und dürfen in die Zweite Bundesliga aufsteigen. Es war der Triumph einer Mannschaft, die von Chefcoach Philipp Marx aus Spielern vieler Länder zusammengestellt wurde und die sich als eine starke Einheit präsentierte. Die Harmonie innerhalb des Teams war spürbar und trug neben den spielerischen Leistungen maßgeblich zum Erfolg bei. Man musste bei den Profis nicht um ihre Gunst betteln. Die Zahl der "Interessenten" überstieg sogar die Anzahl der für die jeweilige Begegnung benötigten Spieler.

Der Einzige, der sowohl im Einzel als auch im Doppel ungeschlagen blieb, war der seit zwei Jahren am Berkersheimer Weg beheimatete Inder Sriram Balaji. "Bala" errang jeweils drei Siege. Im Einzel ungeschlagen blieben auch Constantin Schmitz (4:0), der Kroate Pedro Cachin sowie der Spanier Carlos Gomez-Herrera (je 3:0). Die meisten Siege gesamt errangen der Franzose Malek Jaziri (4:1/5.0) sowie der Tscheche Marek Gengel (5:1/4:2). Mit einer positiven Bilanz schlossen die Runde aber auch der Argentinier Facundo Mena, der Spanier Pol Martin Tiffon sowie der im letzten Match eingesetzte 17 Jahre junge Taym Al Azmeh. Nimmt man nur die tatsächlich gespielten Partien (ohne die nicht gespielten Doppel) kommt der Meister auf die sagenhafte Bilanz von 39:9-Siegen.

TC Bad Schussenried - TC Palmengarten 3:6

Obwohl die Meisterschaft bereits vor dem letzten Match feststand, hat sich der TC Palmengarten auf die viereinhalbstündige Reise mit einer starken Mannschaft begeben. "Für Philipp Marx und mich stand es immer außer Frage, dass wir die Runde würdig zu Ende spielen werden. Das waren wir den gefährdeten Mannschaften aus Fairnessgründen schuldig. Zudem wollten wir dem Publikum, das sich schon lange auf die starken Spieler freute, etwas bieten", erklärte Geschäftsführer Jürgen Hackauff die Aufstellung. Dies wurde in Bad Schussenried auch sehr wohlwollend quittiert. Die Zuschauer waren dankbar, attraktive Spieler wie Facundo Mena, Pedro Cachin, Marek Gengel oder Sriram Balaji einmal aus der Nähe live erleben zu dürfen. Der familiäre Vorstand der Gastgeber, der die Gäste seit der Ankunft am Freitagabend vorbildlich betreute, bedankte sich und titulierte die Frankfurter bei der Begrüßung als "sehr faire Mannschaft". Eine große Anerkennung gehört dem Tschechen Marek Gengel, der gemeinsam mit seinem Vater mehr als 1000 Kilometer im Auto zurücklegte, um rechtzeitig aus Österreich anzukommen. 

Dass Gengel als Folge der Müdigkeit nicht die gewohnte Leistung bringen konnte und deshalb gegen den starken Linkshänder Linus Erhart aus Österreich das erste Mal während der Runde den Platz nach dem Einzel nicht als Sieger verließ, tut seinem Einsatz keinen Abbruch. Den zweiten Punkt gab Facundo Mena ab. Der technisch perfekte Argentinier schaffte es gegen den laufstarken Gegner nicht, seine Leistung konstant zu bringen, machte in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler. Pedro Cachin dominierte mit seinen guten Aufschlägen sofort das Spiel. Als er nach einem zwischenzeitlichen kleinen Tief zurücklug, drehte er sofort auf und bereitete seinem Widersacher mit variablen Schlägen zu große Probleme. Constantin Schmitz hatte zu Beginn lediglich mit den langsamen Bällen auf dem nassen Belag Probleme. Taktisch entdeckte er schnell die schwächere Vorhand seines Gegenübers und konnte mit gut platzierten Schlägen punkten. Mit dem Rückhandslice bereitete er seine erfolgreichen Inside-out Vorhandschläge vor. Auch wenn Balas erster Aufschlag nicht immer kam und der Gegner einen guten Slice spielte, war gegen das gekonnte Serve-and-Volley des Inders kein Kraut gewachsen. Ein überzeugendes Debüt feierte der erst 17 Jahre junge Taym Al Azmeh. Die fast ohne "unforced errors" spielende Nummer eins der U18-Mannschaft zwang seinen Gegner mit sehr guten Returns zu Fehlern. Nach dem 4:2 steuerten Constantin und Bala, die sich als sehr gut harmonierendes Doppel vorstellten, den 5. Punkt zum Sieg bei. Der erste bereitete gut vor, der zweite vollendete am Netz. Im ersten Doppel gaben die tolle Vorstellung von Pedro Cachin und das harmonische Miteinander den Ausschlag zum Sieg.  

Dominik Böhler - Facundo Mena/Argentinien 6:4, 7:6

Jakob Sude - Pedro Cachin/Kroatien 1:6, 4:6    Linus Erhart/Österreich  - Marek Gengel/Tschechien 6:2, 6:2

David Gaissert - Constantin Schmitz 2:6, 2:6      Gabriel Pfanner - Sriram Balaji/Indien 5:7, 2:6    Michael Walser - Taym Al Azmeh 0:6, 1:6

Böhler/Erhart - Mena/Cachin 5:7, 1:6      Sude/Pfanner - Gengel/Al Azmeh 6:4, 6:3

Gaissert/Walser - Schmitz/Sriram Balaji 1:6, 2:6