Geschafft!!!! FTC wieder Erstligist

Freitag, 17.30 Uhr! In diesem Augenblick ist der Frankfurter Tennisclub Palmengarten wieder erstklassig geworden. Durch das von Andrea Collarini gegen Christoph Negritu vom TC RW Sprendlingen mit 6:2, 6:4 zum 3:3-Gleichstand gewonnenes Match stand der zu den elf Mitgliedern im Tennis Leading Clubs of Germany gehörende Verein aus dem Frankfurter Norden als Meister der 2. Bundesliga Süd fest. Unabhängig von den Ergebnissen im Doppel (Endstand 6:3) sowie der letzten Begegnung, die der FTC Palmengarten am Sonntag in Pforzheim austrägt. „Wir freuen uns riesig über den Aufstieg. Die 1. Bundesliga gehört in unseren Club. Wobei ich betone, dass auch die 2. Bundesliga hart war, da können die Jungs auch gut Tennis spielen.  Ich bin unserem Team und unserer Teamleitung, Chefcoach Philipp Marx und Teamchef Jürgen Hackauff, dankbar, dass wir wieder 1. Bundesliga spielen können“, sagte Clubpräsident Dr. Ingo Mantzke.

Teamchef Hackauff ging mehr auf die Gründe für den Aufstieg ein. „Nachdem Philipp und ich uns letztes Jahr nach dem Abstieg viel Kritik anhören mussten, haben wir uns besonders gefreut, dass wir ein Team zusammenstellen konnten, das nicht einfach aus starken Einzelspielern bestand, sondern von Spiel zu Spiel zu einer richtigen Einheit zusammengewachsen ist. Alle wollten den Aufstieg, haben dafür alles gegeben. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei meiner Frau Beate, die einen großen Anteil an der von Philipp und mir von Anfang an angestrebten Teambildung hatte.“  

Am deutlichsten beschrieb die Saison Trainer Marx. „Der sofortige Wiederaufstieg war von vornherein unser erklärtes Ziel. Wir waren der gejagte Favorit. Dadurch entstand auf die Spieler ein Druck, dem sie aber bravourös standgehalten haben.“ Dies sei deshalb möglich gewesen, weil Palmengarten so eine eingeschworene Gemeinschaft war. Der Kern der Mannschaft, konkret fünf Spieler, war schon bei der Regionalliga-Meisterschaft 2021 im Team. Die Neuen wurden gut aufgenommen, was dadurch erleichtert wurde, dass die meisten Verstärkungen auf Empfehlung der eigenen Spieler kamen. Drei der vier verpflichteten Top-Stars haben sich jeweils an einem Wochenende gezeigt und mit sehr guten Leistungen überzeugt. „Aber unser Aufstieg ist nicht durch die drei Ausnahmekönner erfolgt, sondern deshalb, weil wir durch die Bank durch auf allen Positionen sehr ausgeglichen besetzt waren. Da macht sich mein gutes Netzwerk zu Spielern und Managern bezahlt.“ Der Coach erklärte, dass erst gefeiert wird, aber auch schon die Zukunft geplant werden muss. „Wir freuen uns über den Aufstieg, aber was die Zukunft anbelangt, gibt es viel Klärungsbedarf. Die 2. Bundesliga wurde mit Sechser-Teams gespielt, was der Teambildung förderlich war. Nun müssen wir dies auch auf die Vierermannschaften im Oberhaus umsetzen. Wir müssen schauen, dass der Kader im Kern erhalten bleibt, aber auch angepasst wird, damit wir in der 1. Liga konkurrenzfähig werden.“

Philipp Marx betonte auch, dass die Heimspiele in der 2. Bundesliga auf Erstliga-Niveau veranstaltet wurden. „Dies wäre ohne Jürgen und Beate Hackauff sowie ohne die vielen Helfer neben dem Team nicht möglich gewesen.“