2. Bundesliga – 2 Auswärtssiege

Der FTC Palmengarten macht
nach den Einzeln bereits alles klar
In der 2. Tennis-Bundesliga Süd läuft alles wie erwartet. Bereits zu Beginn wird der FTC Palmengarten seiner Favoritenrolle gerecht. Hintenan reihen sich die beiden – als härteste Konkurrenten bereits vor dem Rundenstart eingeschätzten – Teams aus Pforzheim und Sprendlingen ein. Ehe es gegen diese Widersacher am letzten Spielwochenende voraussichtlich um den Aufstieg gehen wird, gilt es, bis dahin mit einer weißen Weste durchzukommen. Am kommenden Freitag (13 Uhr) stellt sich am Berkersheimer Weg der ELZ Espenhain vor; zwei Tage später treten die TCP-Herren um 11 Uhr in der hessischen Landeshauptstadt beim Wiesbadener THC an.
2. Bundesliga Süd: BASF Ludwigshafen – FTC Palmengarten 3:6, Eintracht Frankfurt – KTC Bad Wilhelmshöhe 1:8, RW Sprendlingen – TLZ Espenhain 8:1, TC Ruhla – Wiesbadener THC 5:4, TC Wolfsberg Pforzheim – TC Bad Vilbel 7:2, KTC Bad Wilhelmshöhe – FTC Palmengarten 2:7, Eintracht Frankfurt – Wiesbadener THC 4:5, TLZ Espenhain – TC Bad Vilbel 1:8, TC Ruhla – RW Sprendlingen 4:5, TC Wolfsberg Pforzheim – BASF Ludwigshafen 6:3.
Die Tabelle: 1. FTC Palmengarten 6:0 Punkte, 18:9 Matches, 2. TC Wolfsberg Pforzheim 6:0, 18:9, 3. RW Sprendlingen 4:2, 17:10, 4. TC Bad Vilbel – 4:2, 17:10, 5. Wiesbadener THC 2:4, 13:14, 5. TC Ruhla 2:4, 12:15, 7.
KTC Bad Wilhelmshöhe 2:4, 11:16, 8. BASF Ludwigshafen 2:4, 11:16, 7. TLZ Espenhain 2:4, 8:19, 10. Eintracht Frankfurt 0:6, 9:18.
BASF Ludwigshafen – FTC Palmengarten 3:6.
Chefcoach Philipp Marx konnte in Ludwigshafen eine gegenüber dem 5:4 im Stadt-Derby gegen Eintracht Frankfurt deutlich stärkere Mannschaft aufbieten. Vorne wirkten erneut die beiden Südamerikaner, dahinter folgten Spieler, von denen in der Weltrangliste Andrea Collarini mit der niedrigsten ATP-Platzierung (300) steht. Der Italiener spielte nicht schlecht, musste sich aber am Ende – trotz einer 5:0-Führung im ersten Satz – einem im Laufe der Partie über sich hinauswachsenden – Yannik Kelm beugen. Dies sollte das einzige verlorene Einzel bleiben. „Um sicher zu gehen, sind wir bereits am Donnerstag mit sieben Spielern angereist“, berichtet Teamchef Jürgen Hackauff.
Bemerkenswert ist der Leistungsaufschwung von Facundo Mena. Der Argentinier wirkt gegenüber dem Vorjahr vor allem mental stabiler. Die Einheiten mit seinem ständigen Trainingspartner Marcelo Tomás Barrios Vera machen sich auch beim deutlich verbesserten Aufschlag bemerkbar. Der Chilene selbst war im Spitzenspiel seinem in der ATP-Rangfolge nur geringfügig schlechteren Widersacher Nikolas Sanchez Izquierdo spielerisch deutlich überlegen. Der dienstälteste TCP-Spieler Franco Agamenone, der am Berkersheimer Weg bereits 2016 aufschlug, spielte einen sehr starken ersten Satz und dominierte im Match-Tiebreak dank seiner erneut konzentrierten Leistung.
Ergebnisse: Sanchez Izquierdo/Spanien – Marcelo Tómas Barrios Vera 3:6, 4:6, Bar-Biryukov/Russland – Joao Lucas Reis da Silva/Brasilien 4:6, 3:6, Neuchrist/Österreich – Franco Agamenone/Italien 4:6, 6:4, 4:10, Gavrielides – Calvin Hemery 6:7, 2:6, Kelm – Andrea Collarini/Italien 7:5, 6:1, Hampel/Österreich – Facundo Mena/Argentinien 0:6, 3:6,Sanchez Izquierdo/Bar-Biryukov – Barrios Vera/Reis d Silva 4:6, 6:3, 7:10, Neuchrist/Weissborn – Agamenone/Hemery 6:2, 6.7, 10:6, Gavrielides/Kelm – Mena/Mario Vilella Martinez 5:7, 7:5, 10:8.
KTC Bad Wilhelmshöhe – TC Palmengarten 2:7
Die beiden bisher an den vorderen Positionen souverän siegenden Südamerikaner mussten leider zu Turnieren abreisen. Hessenmeister Florian Broska konnte bereits bei seinem ersten Einsatz einen erfolgreichen Einstand im Frankfurter-Team feiern. „Ein aggressiv und sehr schnell agierender sowohl an der Grundlinie als auch um Netz überzeugender Spieler, der sehr stabil wirkt“, lobte ihn Teamchef Jürgen Hackauff nach dessen 6:3 6:4-Sieg gegen den Spanier Aljandro Garcia. Ein tolles Match lieferten sich der Argentinier Facundo Mena mit Ramkumar Ramanthan. Der schon unter den Top-60 Doppelspielern der Welt notierte Inder schlug sehr gut auf und brillierte mit Serve- und Volley-Spiel. Mena, der nur zögerlich in die Partie kam, glich noch im ersten Satz aus, gewann den Tiebreak mit 7:1 deutlich. Mit viel Selbstvertrauen dominierte Mena im zweiten Durchgang von Anfang an. Eine starke Vorstellung lieferte auch der Spanier Mario Vilella Martinez. Der Trainingspartner von Djokovic ließ dem Publikumsliebling Can Franke nicht den Hauch einer Chance. Da auch der Franzose Calvin Hemery sowie der Italiener Andrea Collarini ihren Gegnern überlegen waren, reichte dem KTC Bad Wilhelmshöhe die souveräne Vorstellung des starken Ukrainers Oleg Prihodko nicht aus, um den vorzeitigen Sieg der Frankfurter zu verhindern.
Ergebnisse: Prihodko/Ukraine – Franco Agamenone/Italien 6:1, 6:0, Chepelev/Russland – Calvin Hemery/Frankreich 3:6, 3:6, Miletich Sardi/Italien – Andrea Collarini/Italien 2:6, 4:6, Ramanathan/Indien – Facundo Mena/Argentinien 6:7, 2:6, Garcia/Spanien – Florian Broska 3.6, 4:6, Franke – Mario Vilella Martinez/Spanien 3:6, 1:6, Prihodko/Chepelev – Hemery/Mena 6:3, 6:3, Miletich Sardi/Garcia – Agamenone/Vilella Martinez 4:6, 6:7, Ramanathan/Franke – Broska/Barsukov 3:6, 5:7.






















